Backen und beten

Heute früh habe ich Brotteig geknetet, dann nach einem kleinen Spaziergang durch den Stadtpark in der Kirche die Laudes gesungen, wie jeden Mittwoch. Dann Messe gefeiert, wie nach Möglichkeit jeden Tag. Wieder zurück, habe ich zwei Brote gebacken – ein kleines für mich, ein großes für eine Freundin.
Eine schöne Sitte habe ich vor Jahrzehnten in Frankreich gelernt: Ehe ich ein Brot anschneide, zeichne ich mit dem Brotmesser ein Kreuz auf die Unterseite, Dank und Segen.


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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Backen und beten

  1. Katrin Kauk schreibt:

    das sieht lecker aus! gibts da ein Rezept ? 🙂

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Weizenvollkornmehl, Hefe, wenig Zucker (muß nicht, kann), Quark, Salz und Gewürze (in diesem Fall Zimt und Ingwer, es geht aber auch z.B. Koriander oder was immer man mag) in vernünftigem Verhältnis zusammenkippen, mit warmem Wasser zu einem Teig kneten, mehrere Stunden gehen lassen, Brotlaib formen, ca. 50 Minuten backen (wenn es beim Draufklopfen hohl klingt, ist es gar).

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