Betet für Syrien!

Der Heilige Vater hatte am 7. September vergangenen Jahres zu einem Tag des Fastens und Gebets für Syrien aufgerufen. Damals drohte eine nicht gut geplante militärische Intervention – und unterblieb.
Syrien, und in besonderer Weise die syrische Christenheit, ist auf Gebete angewiesen. Das Beispiel des Heiligen Vaters habe ich nun als ganz kleines Kirchenlicht aufgenommen. Ich habe mir vorgenommen, am Samstag, 15. März in der (tagsüber stets offenen) Heilig-Kreuz-Kirche in diesem Anliegen zu beten.
Nachdem in einer facebook-Gruppe die Anregung freundlich aufgenommen wurde, hoffe ich, dies möge weitere Kreise ziehen. Machen wir uns auf zu einem fastenzeitlichen Gebet, bestürmen wir Gott! Treffen wir uns in unseren Wohnungen, in offenen Kirchen (es gibt davon mehr als die genannte) oder an anderen geeigneten Orten nicht nur in Berlin – und beten wir, daß in Syrien endlich Frieden wird und die Christen in der ältesten christlichen Heimat bleiben dürfen.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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6 Antworten zu Betet für Syrien!

  1. piri ulbrich schreibt:

    ich glaube, da passt mein Beitrag ganz gut dazu:
    http://www.voller-worte.de/blog/2014/sensibelchen/
    Wir beten jeden Abend auch für Syrien!

  2. C.Lang schreibt:

    Sehr gute Idee, Frau Sperlich. Ich werde mich an dieser Gebetsaktion beteiligen. NIcht zuletzt, da eine meiner besten Freundinnen zur syrischen Chirstenheit gehört und ich durch den engen Kontakt mit ihr erlebe, wie es den Geschwistern dort geht. Die Menschen dort ziehen viel Kraft aus dem Wissen um die Gebete, die für sie gesporchen werden.
    Liebe Grüße
    Carmen Lang

  3. klugwurst schreibt:

    Auf dem Blog meiner Schwester, die im Übrigen auch wie Sie, Frau Sperlich, Theologin ist, hatte ich auch zum Aufruf von Papst Franziskus geschrieben. http://weltderkultur.wordpress.com/2013/09/07/beten-und-fasten-fur-syrien/ Ich fand es beeindruckend, dass Gott die Regierungsverantwortlichen noch einmal von einer Verschärfung des Konflikts absehen ließ.

    Das Morden hat leider dennoch kein Ende. Im Januar gab die UNO sogar die Zählung der Todesopfer im Syrienkrieg auf. Hierzu hatte ich ein kleines Gedicht geschrieben. http://klugwurst.wordpress.com/2014/01/12/uno-zahlt-die-toten-nicht-mehr/

    Es ist dennoch wichtig, nicht den Mut zu verlieren und Gottes Liebe im Gebet zu suchen, wie Sie es gestern getan haben.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Willkommen, klugwurst (was für ein Nick! 🙂 ) – und Dank für Kommentar und Links.
      „Die UNO zählt die Toten nicht mehr“ – ein schauerliches Symptom dieses Krieges, nur noch zum Weinen – und Beten.

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