Protz, Gottlob!

Endlich darf auch ich meinen Titel als Prunk- und Protzlaie verteidigen. Das neue Gotteslob ist – Gott Lob! – endlich angekommen, und da das Symbol auf dem Einband mich eher an anthroposophische Frauentanzkurse erinnert als an irgendetwas Christliches, habe ich aus einem Stück alter Ledertasche, etwas Seide und einem Lackstift einen edlen Schutzeinband hergestellt.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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12 Antworten zu Protz, Gottlob!

  1. theomix schreibt:

    Das war doch das Symbol von Adobe. Haben die schon Urheberrechtsverdingsung beantragt? :mrgreen:

  2. remmimartin schreibt:

    Haben Sie gut getroffen – mit Frauentanz auf anthroposophsichen Parkett :-). Ist mir völlig unverständlich, wie die Bischöfe das durchwinken konnten. Ihr Einband nützt bei den anderen 17 Strichzeichnungen leider nicht viel als Augenschutz. Vielleich fällt Ihnen dafür ja auch noch eine kreative Lösung ein. Wenn ja – lassen Sie es uns wissen :-).

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Willkommen, remmimartin!
      Die Strichzeichnungen find ich nicht so schlimm, man kann sicher mit wenigen weiteren Strichen etwas Relevantes daraus machen.

  3. Bettina Klix schreibt:

    Super, sehr speziell. Diese dubiosen Einbände werden eine riesige Do-It-Yourself-Welle auslösen. – Rachele vom „Ave Maria“-Devotionalien-Laden hat schon kräftig alte Schutzhüllen bestellt, wo ein erkennbares Kreuz drauf ist. Wie hieß es so schön neulich bei unserm stilsicheren Papst: „Der christliche Stil – nur echt mit dem Kreuz“

  4. Pingback: Pulchra ut Luna › ‚Fetter Diss, Allor!‘ oder: ‚Christliches Leben nicht illustrativ versimpeln‘: Zur Gestaltung des neuen Gotteslobs, Teil 2

  5. klugwurst schreibt:

    Für ein Logo halte ich die Zeichnung auf dem Einband gut gelungen. Ein Logo muss man sofort zuordnen können. Dieser Zweck wird sich schnell einstellen. http://gotteslob.eu.dedi266.your-server.de/wp/5-einband-der-standardausgabe/ legt mehrere Deutungen für das Symbol nahe. Am ehesten teile ich die Deutung als Heilige Dreifaltigkeit.

    Bei den Zeichnungen im Gotteslob habe ich aber auch meine Schwierigkeiten. Hierzu muss ich wohl mehr auf der oben angeführten Seite umsehen, bis ich die karge Strichführung richtig einzuordnen gelernt habe. Nun gut, es bleiben mir ja vierzig Jahre dafür Zeit 🙂

  6. Pingback: Leder und Seide | Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

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