Bücher lesen, Himmel gucken

Lese- und Fernbrille brauchte ich in neuen Stärken und staune, wie viel eine Vierteldioptrie, um die die Sehkraft sich geändert hat, schon ausmacht.

Außerdem ist es angenehm, eine Lesebrille mit heilem Bügel zu tragen. Wer je einen mit Heftpflaster reparierten Brillenbügel auf der Nase hatte, versteht, was ich meine.

Stundenbuch mit Brillen

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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7 Antworten zu Bücher lesen, Himmel gucken

  1. piri ulbrich schreibt:

    Lesebrillen gibt es doch für zweieurofünfzig in der Drogerie! Zum Glück brauche ich keine, ich war so kurzsichtig – das gleicht sich im Alter aus.

  2. Hildesvin schreibt:

    Bücher lesen: Da empfehle ich Felix Dahn. „Vom Chiemgau“ und „Julian der Abtrünnige“.
    Dein Joschu, der vorgebliche Sohn des Hauaha, empfiehlt, solchen wie uns einen Mühlstein um den Hals zu legen usw. – es gilt aber, mich erst einmal körperlich zu bezwingen!
    Noch ein Literaturtip: Hans Conrad Zander….

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Felix Dahn ist triefender Kitsch. „Julian der Abtrünnige“ ist nicht von ihm, sondern von dem Historiker Joseph Bidez geschrieben, ein Buch, das ich trotz einiger Schwächen sehr schätze. Hans Conrad Zander hat einige wirklich witzige Sachen geschrieben. Die Höhe der Literatur ists nicht, aber amüsant.
      Das dumme Zeug, was Du über Deinen und meinen Herrn schreibst, lass ich unkommentiert.

    • Rini schreibt:

      Gott liebt sogar Menschen, wie dich. 🙂

    • Josef Gottschlich schreibt:

      Das Wort mit dem Mühlstein in Markus 9,42, die vielleicht schärfste Formulierung Jesu in Bezug auf Machtmissbrauch gegenüber Schutzbefohlenen, ist für allem für solche Kinder wichtig, die sich nach einem SCHÜTZENDEN Gott sehnen und sich diesem anvertrauen. Von ihrer Bedeutung her steht diese Aussage Jesu in engem Zusammenhang mit seinem Gebet Jesu in Johannes 17,15: „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst“. – Aus der Nahtod-Forschung ist bekannt, dass Menschen spätestens jenseits des Todes einmal ALLE Angst, die sie anderen, vor allem Wehrlosen und Untergebenen, zugefügt haben, in der eigenen Seele spüren werden, ohne der Möglichkeit diesen Empfindungen ausweichen zu können (umgekehrt selbstverständlich auch alles Liebevolle!). Insbesondere hierdurch vollzieht sich die göttliche Gerechtigkeit. Das Gerichtswort mit dem Mühlstein ist hierfür ein sehr passendes und anschauliches Bild.

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Dank für diesen Kommentar, Josef.
        Was Du über Nahtodforschung sagst, entspricht auch der Vorstellung von Purgatorium: Konfrontation mit dem, was man anderen Menschen angetan hat.

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