Das heilige Original in mein geliebtes Deutsch übertragen

… werde ich sicher nicht ganz schaffen, aber so ab und zu ist es schon recht. Ich kann zwar beinah gar kein Griechisch, aber mit viel Zeit, Mühe, Wörterbuch und Grammatik geht es. Heute also die erste Lesung aus dem 1. Brief des Apostels Johannes, 2.29-3.6:

Wenn ihr seht, daß Er gerecht ist, erkennt ihr, daß auch jeder, der die Gerechtigkeit hervorbringt, aus Ihm geboren wird.
Seht, was für eine Liebe der Vater uns geschenkt hat, so daß wir Kinder Gottes genannt werden könnten – und das sind wir! Deshalb erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. Geliebte, nun sind wir Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbart, was wir sein werden. Wir wissen, daß wir, wenn Er sich offenbart, Ihm gleich sein werden – daß wir Ihn sehen werden, wie Er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf Ihn hat, reinigt sich, wie auch Jener rein ist.
Jeder, der die Sünde hervorbringt, bringt auch die Gesetzlosigkeit hervor, denn die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wißt, daß Jener sich offenbart hat, damit Er die Sünde wegschaffe, und die Sünde ist nicht in Ihm. Jeder, der in Ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat Ihn nicht wahrgenommen und nicht erkannt.

Das Gesetz wird durch die Gnade nicht aufgehoben, sondern erfüllt – also bestätigt. Gnade macht das Befolgen leichter, aber sie macht das Gesetz nicht unverbindlich.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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