In den Finger geschnitten

… habe ich mich, als ich gleichzeitig Gemüse schnippelte und sowohl an von Islamisten angerichtete Blutbäder als auch an Pegida dachte.

Das kommt jetzt davon. Irgendwie passt es für alle, die Massaker anrichten. Für Pegida passt es auch schon ein wenig, bei dem völkischen Geschwurbel und Todesstrafebefürworten, was mir in diesem Zusammenhang untergekommen ist. Aber im Vergleich passt zu Pegida besser ein genervtes Augenverdrehen. Kopf auf Tischplatte hauen ist übrigens Selbstverletzung, von der katholischen Kirche verboten und nie passend – auch wenn die Versuchung groß ist.

In den Finger geschnitten

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu In den Finger geschnitten

  1. Bettina Klix schreibt:

    Autsch! Bitte ganz bleiben! Und weiterhin Vorsicht vor um die Ecke schleichenden bösen Bussen!
    Du wirst hier gebraucht!
    Gehst Du trotzdem demonstrieren?

    • Claudia Sperlich schreibt:

      1. ist der Schnitt minimal und das Pflaster inzwischen ab, aber zunächst mal blutet eine solche Miniverletzung am Finger ja so, daß man die Tastatur schützen muß.
      2. komme ich morgen auf jeden Fall zu unserem Lese- und Diskutierkreis – die Demonstration ist erst Sonntag, und ich geh hin.
      3. Sowas wie mit dem Bus passiert mir nicht noch einmal.

  2. Andrea schreibt:

    Da zeigt sie der Welt einfach so den Mittelfinger … Claudia, das hätte ich nicht von Dir gedacht! 😉

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