Endlich Schnee

Der Winter war in Berlin bisher sehr schneearm – heute wird er seinem Ruf gerecht. Schön sieht das aus!

Verschneiter Garten
Verschneiter Garten
Verschneiter Garten
Schnee auf dem Balkon

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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3 Antworten zu Endlich Schnee

  1. C.Becker schreibt:

    Schöne Bilder.
    Hier in Hessen ist der Schnee mittlerweile wieder verschwunden. Darüber bin ich nicht gerade traurig. Winterlandschaften sind hübsch anzusehen. Allerdings nicht geeignet, um mit dem Rollstuhl durch die Gegend zu fahren.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen und weiterhin viel Freude beim Betrachten der wunderschönen Winterlandschaft.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Heute ist die Pracht schon wieder weg – und herrlichster Vorfrühling.
      Ja, für Rollstuhlfahrer ist Schnee keine nur schöne Angelegenheit. Ich weiß noch, daß meine Mutter in einem sehr schneereichen Winter schlichtweg das Haus nicht verlassen konnte. Sie sagte, sie fühle sich, als sei sie zu Hausarrest verurteilt.

      • C.Becker schreibt:

        Das kann ich Ihrer Mutter sehr gut nachempfinden. Der Winter 2012 war sehr schneereich. Ich kann mich daran erinnern, dass ich damals ca. 8 Wochen zu Hause gesessen habe, da ich weder zu Fuß noch mit dem Rollstuhl aus dem Haus kam. Glücklicherweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt sehr nette Professoren, die Verständnis für mich aufbrachten (ist leider nicht die Regel) und mir meine Literatur zu schickten oder telefonisch mit mir den zu lernenden Stoff besprachen. Mein damaliger Professor für Religionspädagoik sagte:“Wir sind ja nicht nur Dozenten und Professoren, sondern auch noch Christen.“ Leider sahen das Dozenten aus anderen Fachbereichen anders. Generell habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es für viele kaum vorstellbar ist, nicht laufen zu können. Bei mir beginnt das nicht erst, wenn der erste Schnee fällt. Aber die Zeit, die ich habe, wenn ich eben nicht raus kann, kann ich ja anderweitig gut nutzen und mir beispielsweise Gäste einladen. Alles eine Frage der Perspektive, die an manchen Tagen leider eher düster ist.

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