Fastenkompatibles Festessen

Geburtstagsfrühstück

Alles vegan und überaus köstlich! Photographiert vor dem Eintreffen der Gäste – die Kaffeekanne ist hier noch leer, nur Staffage. Denn natürlich wird der Kaffee frisch gebraut!
Es gibt:

Brot: Vollkornweizenmehl, Kokosmilch, Hefe, frisch gemörserter Koriander, Salz, Wasser. Teig am Vorabend kneten, morgens noch einmal kräftig durchkneten, Brot formen und je nach Größe 40 bis 50 Minuten backen, im ausgeschalteten Ofen lassen, bis er kalt und es noch warm ist. Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt.

Aufstrich I: 200 g braune Linsen kochen, mit knapp 1/2 Dose Kokosmilch und etwas Kräutersalz pürieren. Frischen Thymian und frische Melisse fein hacken und untermischen.

Aufstrich II: 200 g rote Linsen kochen, mit knapp 1/2 Dose Kokosmilch und etwas Kräutersalz pürieren. Frisches Basilikum fein hacken und untermischen. (Daß Basilikum nur kleingezupft und keinesfalls gehackt werden darf, ist ein alter Aberglauben.)

Aufstrich III: 150 g Reis und eine Handvoll Erdnüsse (ungesalzen) mit Salz und reichlich Currypulver kochen, mit dem Rest Kokosmilch und / oder Olivenöl pürieren. Scharf!

Geraspelte Möhren mit etwas Zucker und Zitronensaft.

Kaffee vor dem Aufbrühen mit etwas frisch gemörsertem Kardamom würzen. Dazu, wenn man möchte, Hafermilch.

Die in der Fastenzeit erlaubte einmalige Sättigung am Tag ist nach diesem Frühstück ziemlich leicht einzuhalten.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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5 Antworten zu Fastenkompatibles Festessen

  1. C.Becker schreibt:

    Oh, das klingt alles sehr lecker. Ich hoffe, Ihnen und Ihren Gästen hat das vegane Festessen gemundet. Ich wünschen Ihnen, liebe Claudia, alles Gute zum Geburtstag und Gottes reichen Segen für das kommende Lebensjahr.
    Liebe Grüße
    Carmen

  2. C.Becker schreibt:

    Liebe Claudia,
    hier ein weiters fastenkompatibles Rezept. Da ich nicht fasten kann bitte die Mengen entsprechend anpassen. Ansonsten ist dieses Rezept für etwa zwei Personen geeignet. Wenn Sie auf eine Sättigungsbeilage verzichten, denke ich, ist es auch angemessen für die einmalige gestattete Mahlzeit während der Fastenzeit.
    Zutaten:
    zwei mittelgroße Fenchelknollen
    zwei Romatomaten
    eine kleine Zwiebel
    etwa fünf Champingnons
    Tomaten- und Paprikamark
    Kümmel, Salz, eine Prise Zucker, Olivenöl und etwas Wasser
    Zubereitung:
    Den Fenchel putzen und in Streifen schneiden, Zwiebeln ebenfalls in Streifen schneiden. Pilze putzen und in kleine Scheiben schneiden. Tomaten würfeln.
    Die Tomaten mit den Zwiebeln in heißem Olivenöl zusammen mit dem Paprika- und Tomatenmark und dem Kümmel anschwitzen, bis ein würziges Aroma entsteht. Nun die Pilze und den Fenchel dazu geben und das Ganze mit Wasser auffüllen, damit eine sämige Soße entsteht. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze das Gemüse dämpfen, bis es gar ist. Zum Schluss mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Ich esse dazu Vollkornnudeln.
    Guten Appetit!

    • C.Becker schreibt:

      Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es sich bei dem Paprikamark um scharfes handelt. Sollten Sie mildes verwenden, kann das Gemüse natürlich auch noch mit Pfeffer abgeschmeckt werden.

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Zunächst: Herzlichen Dank! Das klingt sehr lecker! Und scharf mag ich gerne.
        Sodann: Ich möchte in der Fastenzeit auch nur minimalen Aufwand in der Küche treiben. Daher gibt es das nach Ostern – wo ich auch oft gerne fastenkompatibel esse, einfach weil lecker!

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