Dienstag der vierten Fastenwoche

Herz

Bebendes schwankendes flatterndes Herz
düster spöttisch unstet zäh
suchendes sehnendes wartendes Herz
lebenslang hungernd und dürstend nach Dir

Von meinen Sünden gebrochenes Herz
will bereuen, kann es nicht
kann nicht genährt werden von Deinem Leib
dehnt sich und sehnt sich nach Eucharistie

Vorm Tabernakel zerbrochen wie Brot
Herz, das pocht und fleht zu Dir:
Laß mich bereuen, bekennen die Schuld
nur Deine Liebe kann mich befrein

Herr, ein Skalpell ist die Liebe zu mir
schneidet in mein dunkles Herz
schneidet heraus, was mich trennte von Dir
Du heilst die Wunde, befeuerst mein Herz

Herr, sei mir gnädig. Erbarme Dich, Herr.
Alte Bitte immer neu –
Herr, Du nimmst an das zerbrochene Herz.
Jesus, mein Heiland, Du schenkst mir Dein Heil.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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