Dienstag der fünften Fastenwoche

Eucharistie – Sonettenkranz

VI

Du hängst nicht ab vom Glauben und Bekehren,
Du bist auf mein Gebet nicht angewiesen,
Doch sag ich gern: Dein Name sei gepriesen!
Zu meinem Heil willst Du mich beten lehren.

Du läßt mich frei entscheiden und beschließen,
Du willst mich nicht mit hartem Joch beschweren.
Wenn ich es wollte, könnte ich mich wehren –
Du ließest Dich auch dadurch nicht verdrießen.

Doch Deine Worte, die den Geist mir nähren,
So wahr und schön, voll Liebe und voll Leben,
Die mir ein Ansporn sind, den Mut mir heben,

Die liebe ich und liebe Dich in ihnen,
Und will sie betend lesen und Dir dienen,
Vergäße selbst der Priester, Dich zu ehren.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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