Mittwoch der fünften Fastenwoche

Eucharistie – Sonettenkranz

VII

Vergäße selbst der Priester, Dich zu ehren,
Und müßte man durch böse Distelsaaten
Und durch ein bittres Meer von Dummheit waten,
Und stürzte jede Kirche ein, so wären

Doch Deine Worte wahr und Deine Taten,
Dein Leben, Leiden, Lieben und Dein Lehren.
Und jeder, der Dir folgt, wird Liebe mehren,
Und jeder, der Dich liebt, bleibt gut beraten.

Du bist die Mitte, in der alles ruht.
Du gibst Dich allen als das höchste Gut.
Vor Dir wird alles Mächtige ganz klein.

Wenn eitles Protzentum die Welt umfunkelt,
Wenn Lüge und Verleumdung sie verdunkelt,
Bist Du doch wahr und ist die Wahrheit Dein.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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