Glückwunsch an einen Blogger

Tobias zum Geburtstag

Gibts einen Mißbrauch in der Liturgie?
Wird einer laut, der unsern Herrn nicht ehrt?
Wird gar der Glaube falsch und schlecht erklärt?
Blüht etwas auf im Sumpf der Häresie?

Ein Blogger ists, der diesem Übel wehrt,
Auf Falsches zeigt mit kluger Ironie,
Den Blick auch lenkt auf Kunst und auf Genie
Und der für die Bedrohten aufbegehrt.

Der ist mit klarem, scharfem Wort bereit
Den Glauben mit Verstand und Witz zu künden,
Zeigt auf das Lächerliche in den Sünden

Und trägt, solange twitter noch besteht,
Das Seine bei zur Internet-Komplet –
Und einen Engel hat er zum Geleit.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Glückwunsch an einen Blogger

  1. akinom schreibt:

    „Ich liebe Fragezeichen, die davon bedroht sind, von überheblichen
    Besserwisser- Ausrufungszeichen erschlagen zu werden! Manchmal ist es wohl angebracht,
    dass sie wieder neu lernen Ausrufungzeichen (auch à la Peter Singer) einfach auszulachen.“
    Das schrieb ich neulich an CitizenGO. Wenn ich das Gedicht von Ihnen, Frau Sperlich,richtig verstanden habe, geht es Ihnen genau darum. „Missbrauch in der Liturgie“ ist m.E. Selbstdarstellung am Altar, also dort, wo Gott uns dient und nicht wir IHM! Hier ist ER unser Arbeitnehmer und nicht unser Arbeitgeber. Oder?

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Stimmt genau! Wobei ich hier sogar noch einen draufsetze. Er ist auf dem Altar noch weniger als Arbeitnehmer – unser Diener, unbezahlt. Unbezahlbar.

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