Total patriarchal – Teil I: Priesteramt

Wie beinahe jeder weiß, ist die Kirche patriarchal, und patriarchal ist böse, aber so was von.
Daß meine Meinung hiervon abweicht, ist Lesern dieses Weblogs bekannt. In lockerer Folge werde ich einzelne Punkte, die Bestandteil der katholischen Kirche sind, näher beleuchten – zum Dank dafür, daß in der Regel nicht ich der Kirche, sondern sie mir leuchtet.

Für diesen Artikel dienten mir als Quellen vor allem:
Pater Adrian Kunert SJ
Karl-Leisner-Jugend
Zeugen der Wahrheit – auch wenn die Seiten der ZdW einiges enthalten, was ich mit Skepsis lese, ist der Artikel zum Thema Frauenpriestertum fundiert und sachlich.

Angeblich ist es frauenfeindlich, daß die katholische Kirche nur Männer ordiniert. Ich habe meine Ansicht hierzu in einem langen Prozess des Nachdenkens grundsätzlich geändert; von der Hoffnung auf Frauenordination über das bloße Hinnehmen der Unmöglichkeit bin ich zur Ansicht gelangt, daß die katholische Kirche auch hierin ganz einfach Recht hat. Frauen können, wie Lydia (Apg. 16,14.40) und Priscilla (Apg. 18,2.18f.26; 1 Kor. 16,19; Röm. 16,3-4, 2 Tim. 4,19, hervorragend lehren und missionieren, in Lebensgefahr mutig, klug und liebevoll handeln, und sie sind nach kirchlicher Lehre von Anfang an Männern ebenbürtig an Würde – aber das Priesteramt bleibt ihnen verwehrt. Oder sollte man vielleicht angesichts der Arbeitsbedingungen Geistlicher sagen: Vor dem Priesteramt bleiben sie bewahrt?

Wenn es nur darum ginge, seelsorgerliche, lehrende, missionarische und organisatorische Aufgaben in einer großen Gemeinde mit zahlreichen unzufriedenen, widerspenstigen, besserwisserischen und hochnäsigen Egozentrikern zu meistern, wäre die Frauenordination kein Problem. Die hierfür verlangten Fähigkeiten haben in der Regel auch Mütter, Schuldirektorinnen, Heimleiterinnen und Trainerinnen im Mannschaftssport. Weihe ist jedoch etwas wesentlich Anderes als die Bestätigung einer erlernten Fähigkeit.

Das Priesteramt ist Männern nicht deshalb vorbehalten, weil sie besser, klüger oder frömmer wären als Frauen (sie sind es nicht, und Jesus weiß das). Auch Erwägungen über Zumutbarkeit von Priesterinnen in der Lebenswelt Jesu können keine Rolle gespielt haben. Jesus scherte sich nicht um comme-il-faut und politische Raison, heilte am Sabbat, diskutierte mit einer Samariterin, aß und sprach mit Zöllnern und Dirnen, berief einen Zöllner in den Kreis der Zwölf. Es ist zumindest unwahrscheinlich, daß Er sich bei der Frage des Priesteramts plötzlich von der öffentlichen Meinung beeinflussen ließ.

Der Beruf zum Priester wird nicht gewählt, so wie man einen anderen Beruf wählt, sondern Männer werden zu Priestern von Gott berufen. Das wird nicht grundsätzlich anders dadurch, daß es Fehlinterpretationen gibt, daß vermutlich manche Männer sich für berufen halten, ohne es zu sein, und andere dem tatsächlichen Ruf nicht folgen. Die Weihe bringt dem Empfänger keinen Vorteil – er wird davon nicht frömmer, weiser oder gütiger, und auf ihn wartet kein besserer Himmel als auf andere Christen.

Jesus war Seiner Menschennatur nach ein Mann, und die zwölf Apostel waren Männer. Von Apostelinnen zu sprechen, die es irgendwo gegeben habe, wenn dieser Zwölferkreis um Jesus ausdrücklich und namentlich genannt wird, ist unbiblisch. Jüngerinnen gab es viele, darunter Missionarinnen mit Lehrtätigkeit. Die zwölf Apostel waren Männer. Der Fels, auf den Jesus Seine Kirche baute, ist Petrus, nicht seine Schwiegermutter (die bekanntlich aufstand und diente) und keine andere Frau. Die katholische Kirche versteht die Worte Jesu beim letzten Abendmahl „tut dies zu meinem Gedächtnis“ als Begründung des Priesteramtes. Bei besagtem Abendmahl waren aber außer Jesus nur die Zwölf anwesend – nur Männer. Der nach der Auferstehung erteilte Auftrag, Sünden zu vergeben, richtet sich ebenfalls nur an die Zwölf (wobei der zunächst abwesende Thomas das erst eine Woche später erkennt).

Die Absolution kann also nur von Priestern – von Männern! – erteilt werden. Ich habe hierzu früher (vor Internetzeiten, die Suche nach meinen Aussagen hierzu ist zwecklos) geäußert, viele Menschen – auch Männer – würden sich leichter tun, einer Frau zu beichten als einem Mann. Das stimmt sicher, aber es ist kein gültiges Argument. Es kommt bei der Beichte nicht darauf an, daß sie leicht fällt. (Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Gerade da, wo es wirklich hart ist, eine Sünde zu gestehen, wird das Geschenk der Vergebung umso stärker empfunden.) Das läßt übrigens immer noch die Möglichkeit offen, über Begangenes und mögliche Angst vor der Beichte mit der besten Freundin zu sprechen bzw. einander zu ermutigen, den Gang zum Beichtstuhl zu wagen. Auch wenn ganz bestimmt ein Mann in demselben sitzt.

Frauen können vieles, was Männer nicht oder nicht so gut können. Der Auftrag Jesu, zu lieben, Gutes zu tun, zu beten und zu künden geht an alle Menschen. Das Spenden der Sakramente geschieht nur durch Männer. Die Geburt des Herrn geschah durch eine Frau. Wo ist das Problem?

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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19 Antworten zu Total patriarchal – Teil I: Priesteramt

  1. akinom schreibt:

    „Angeblich ist es frauenfeindlich, daß die katholische Kirche nur Männer ordiniert.“ Dazu hat Kardinal Meisner einmal eine wunderbare Antwort gegeben. „Heilig allein genügt nicht?“!!!

    Mir fällt dazu das Gebot ein: „Du sollst nicht begehren…!“ Berufung begehren? Das ist es, was mich so stört an den Lila-Stola-Aktivistinnen, die sich noch nicht einmal scheuen – wie ich es erlebt habe – bei einer Priesterweihe zu demonstrieren. Dagegen ist – besonders das Alte Testament voll von Berufenen, die vor ihrer Berufung fliehen, weil sie sich zu jung, zu alt, zu unerfahren etc. fühlen. Sie alle erleben, dasss ihre Flucht vergeblich war….

    Ich glaube, Claudia Sperlich lebt mutig eine wunderbare Berufung „im Verborgenen eines Souffleurkastens“ und nicht im vollen Ornat am Altar und auf der Kanzel.

    Nachdenkenswert und verführerisch sind für mich ihre Gedanken zu einer potentiellen „Beicht-Mutter“ im Verborgenen eines Beichtstuhls.. Wieder bin ich mühsam auf der Suche nach einem Beichtvater. Könnte ich bei meiner Seelenführerin beichten, hätte ich kein Problem. Aber: Bin ich nicht in Wirklichkeit „gut bedient“?

    Übrigens noch ein Tipp, um die Beichtstühle wieder zu Magneten zu machen: Wie wäre es mit einer Intitiative für die Erlaubnis, alle Sünden der Nachbarinnen beichten zu dürfen? Warum tut die Kirche sich nur immer so schwer, Erfolg versprechende Neuerungen einzuführen?

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Hehe… erinnert mich an ein Beichtgespräch, bei dem der Priester mich nach dem genauen Anlass meines Zornes fragte und ich sagte, dazu müsse ich die Sünden anderer Leute beichten, was ich nicht wollte.

  2. Peter Enders schreibt:

    Bin etwas anderer Ansicht: Ich glaube, dass die Weihe Vorteile (nicht) brächte, ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist (und war), dass sie fordert, und dieser Forderung konnten historisch Männer gut nachkommen, Frauen eher nicht. Jedenfalls in der „ersten Generation“ um Jesus. In der „zweiten“, mit Paulus, ist dem vielleicht etwas (nur etwas) anders. Für mich ist das männliche Priesteramt also eher historisch denn logisch begründbar. Ich glaube genau wegen der Historizität der Kirche bzw. ihrer Glieder nicht an eine sinnvolle Änderung dessen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, für die gelten dürfte, was umgekehrt für die Männer im Priesteramt ja auch gilt: erkennt das andere Geschlecht „in“ euch, aber bleibt bei dem, was ihr habt. Da frage ich mich dann wirklich, ob nicht Männer prinzipiell besser geeignet sind. Wenn sie gebären können, sehr selten, werden es stets geistige Kinder. Darum geht es aber doch. Männer sind quasi „Erstspender“, sie haben erwiesenermaßen ja auch „einen zuviel“, und so kann sogar was draus werden. Daraus aber ein grundsätzliches Axiom abzuleiten, wie etwa: „keine Frauen hier! niemals!“, geht mir zu weit. Man muss das eben aushalten, jenseits der üblichen Diskussion. Einige der änderungswilligen (-wütigen) Frauen sind allerdings eher „Männer“ in Frauen“kleider“n als würdige Frauen. Niemand, der würdig ist, würde sich „bewerben“. Da stimme ich Dir voll und ganz zu, Claudia.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Daß die Weihe keine Vorteile bringt, führe ich nur als Argument an gegen die Annahme, daß sie wegen angeblicher Vorteile den Frauen verwehrt bleibt.
      Deine Argumentation zu den „Erstspendern“ finde ich bemerkenswert; Du faßt da etwas in Worte, was ich nur so irgendwie im Hinterkopf hatte.

  3. F. M. schreibt:

    Nur zur Info, wenn jemand bei einer katholischen Pfarrerin beichten will, kann er dies zum Beispiel bei Alexandra Caspari in Augsburg tun, oder jeden anderen katholischen Pfarrerin.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Es wäre der sachlichen Diskussion dienlich, wenn man eine Kirche, die sich Alt-Katholisch nennt, nicht als katholisch bezeichnen würde, sondern als alt-katholisch.
      Man kann nicht bei einer katholischen Pfarrerin beichten, weil es die nicht gibt, wohl aber bei einer alt-katholischen Pfarrerin, weil das eine Abspaltung von der katholischen Kirche ist. Soviel Genauigkeit und Redlichkeit muß sein.

  4. Wolfram schreibt:

    Jetzt stellt sich mir allerdings das Problem, warum zwar Apostel (wozu auch Paulus zählt, der genau wie der nachgewählte Matthias in den Evangelien nicht vorkommt und höchstwahrscheinlich auch nicht am Tisch des letzten Mahles gelegen hat…) von Priestertum schreiben, aber nichts davon in den Evangelien zu lesen ist. Und warum im Gegensatz zum Diakonen- und zum Bischofsamt das Priesteramt kein Wahlamt ist, sondern allen Gläubigen obliegt… Übrigens ist Paulus auch der einzige, der das Abendmahl als sakramentelle Handlung der Christengemeinde beschreibt…
    Übrigens, Apostelin, apostolä auf griechisch, heißt Sendbotin. Wenn ich mich nicht sehr täusche, hat der Auferstandene Maria aus Magdala beauftragt, den Männern zu sagen, daß er auferstanden ist…

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Ich finde Paulus glaubwürdig.
      Daß übrigens Frauen ebenso wie Männer zum Zeugnis berufen sind, sobald sie mündige Christen sind, unterliegt keinem Zweifel. Wir sind uns nur nicht einig über die spezifischen Möglichkeiten hierzu.

      • Wolfram schreibt:

        Ich bin grundsätzlich der Auffassung, daß eine Kirche sich die Ämter gibt, die sie braucht. Mit den Kandidatenprofilen, die sie für richtig hält. Das muß nicht biblisch begründet sein (die Ämter sind im NT noch unter- bis gar nicht entwickelt, und das atl. Priesteramt ist gemäß Hebräerbrief abgeschlossen…).
        Aber wie die Zeiten sich wandeln, so andern sich die Anforderungen an die Ämter… Das läßt sich in der Geschichte der Kirche sogar nachweisen.

  5. Peter Enders schreibt:

    Ja, natürlich. Es ist, wie Du sagst. Damit konnte ich dann auf das aufmerksam machen, was m.E. wirklich wichtig ist. Ein schräger Einstieg.

  6. Lisje Türelüre aus der Klappergasse. schreibt:

    Vielleicht hat der zur Zeit grassierende Gender-Wahn ein Gutes, nämlich uns nachdenken zu lassen, wer wir als Männer und Frauen eigentlich sind.
    Es gibt einen zweiten Beruf, den eine Frau nicht ergreifen sollte: Soldat.
    Was haben die beiden gemeinsam? Beide müssen im Zweifel ihr Leben geben.
    Für den Priester sehe ich diese Gefahr in naher Zukunft für West-Europa als sehr konkret.
    Die Kirche hat natürlich ein Frauenproblem. Nur begegnet man diesem Problem nicht mit Gemeindereferentinnen. (Einige sind so strunzdumm, daß man sich schämt, eine Frau zu sein).
    Leider ist es bei diesem Thema genauso wie bei vielen anderen. Beide Lager bauen Wagenburgen und werfen mit Handganaten, anstatt miteinander zu reden.

  7. Jorge schreibt:

    Frauenpriestertum ist m.E. ähnlich Abtreibung eine Frage, wo momentan hpts. die Frauen selbst gefragt sind, ihre Position in der Kirche und zu den Ansichten der kirchlichen Autoritäten für sich zu definieren. Nicht weil Männer grds. überhaupt nichts dazu zu sagen hätten, sondern weil die traditionellen und aktuellen Argumente eben ganz überwiegend von Männern und für Männer gemacht wurden und die Sache darum ziemlich einseitig beleuchten. Deshalb finde ich den Beitrag an sich klasse. Andererseits erkenne ich hier jetzt auch vor allem oder eigtl. sogar ausschließlich die klassischen männlichen Argumente wieder. Auch die von dir genannten Quellen stammen ja ausschließlich von männlichen Priestern.
    Das ist natürlich auch das Grundproblem der ganzen FO-Diskussion. Die von „der“ Kirche vorgebrachten Begründungen bewerten die Frage eben überhaupt nicht aus gesamtkirchlicher und unvoreingenommener Perspektive, sondern einzig aus der Perspektive des männlichen Klerus und innerhalb des Klerus gerade derjenigen, die am meisten von der Männlichkeit des Klerus profitieren und ihn deshalb männlich halten wollen.
    Vor allem die lustigen Behauptungen, beim Priestertum gehe es ja gar nicht um „Vorteile“, „Macht“, „Einflussnahme“, „Leitungsgewalt“ oder dgl., sondern um seelsorglichen Dienst und Hingabe an Gott, und „die Frau“ habe ja ohnehin die gleiche „Würde“, nur eben eine andere „Rolle“, „Funktion“ oder „Aufgabe“ in der Kirche, sind vollkommen unbrauchbar, weil sie erkennbar ideologisch (interessegeleitet) geformt sind und wie eine Parodie auf die tatsächlichen (historischen wie aktuellen) Verhältnisse klingen. Natürlich ging es beim christlichen Klerikertum von Anfang an um eine prestigeträchtige, mit Reichtum, Macht und politischer Entscheidungsgewalt verbundene Karriere (schon bei der Entstehung dieser Ämter in den antiken Städten waren dies die entscheidenden und seine Zusammensetzung bestimmenden soziologischen Merkmale des entstehenden Klerikerstandes). Dass es beim geistlichen Amt daneben oder eigentlich um etwas ganz anderes geht oder gehen kann, ist natürlich richtig. Gerade diese Punkte waren aber nie ausschlaggebend für den Ausschluss von Frauen vom Klerikeramt (niedere Klerikerinnen, die aber natürlich keine Karriere machen konnten, gab es ja praktisch von Anfang an bis ins Mittelalter).

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Du sagst gerade, daß ich, obwohl Frau, Männern ihre spezifisch männlichen Argumente nachplappere.
      Nein.
      Weil Mensch, erkenne ich, daß es Frauen und Männer gibt, daß sie verschieden sind und daß die Argumente von Männern nicht mit vollständiger Sicherheit immer totaler Blödsinn sein müssen.😉

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Im Übrigen hat die Debatte, ob eine Frau ein bestimmtes Amt haben darf, mit der Debatte, ob ein Mensch unter allen Umständen leben darf, wirklich gar nichts zu tun.

    • Peter Enders schreibt:

      Das führt m.E. hier nicht weiter, Claudia. Denn Jorge sagt im Wesentlichen doch, dass ein echter Disput zwischen Männern und Frauen zu diesem Thema üblicherweise und sanktionierterweise nicht geführt wurde. Richtig, Herr Jorge? Dass dies Gründe hat(te), die er (teilweise?) anführt. Dass also auch diese Gründe uns betreffen, wollen wir das Thema bewältigen. Da ist es doch ziemlich egal, was im Nebensatz steht. Man müsste sich also der Stichhaltigkeit dieser Gründe annehmen, um das Thema in seiner Jorgeschen Form anzunehmen oder abzulehnen…

      • Jorge schreibt:

        Nunja, so ungefähr trifft das glaube ich meine Denkweise. Man müsste halt unterscheiden zwischen wirklichen Argumenten und Scheinargumenten. Und man müsste unvoreingenommen an die Frage herangehen. Wie man in allen diesen Diskussionen sieht, können auch wirkliche Sachargumente zu Scheinargumenten werden, wenn man sie ideologisch (interessegeleitet) einsetzt. Das beste Beispiel ist dieses klassische Dienst- oder Berufungsargument (Kleriker sein ist keine Würde oder Auszeichnung, sondern ein Dienst, zu dem man von Gott berufen wird). Grundsätzlich ist diese Aussage natürlich völlig richtig und zulässig, aber je nachdem, wer es ausspricht und was er (!) daraus ableitet, wirkt es entweder überzeugend und nachdenkenswert oder eben vorgeschoben und lächerlich.

      • Peter Enders schreibt:

        Stimmt. Im Interesse der Weiterführung einer Diskussion ist es wichtig zu wissen, dass das Selbe nicht das Gleiche ist. Doch irgendwann werden wir uns der Sache verschreiben müssen, wollen wir sie verstehen. Da denke ich dann gerne, dass es sie wirklich gibt bzw. nehme sie so an, dass ich zunächst ihren Selbstand entweder untersuche oder halt übernehme. In diesem Fall bringt der „Priesterbetrug“ nix, da er im Grundsätzlichen alle „Priesterinnen“ einschlösse. – Hoffe, ich hab das Thema jetzt nicht verlassen. Aber was ist nun der Punkt, wenn gilt, dass manchmal, jedoch nicht prinzipiell, Machtinteressen u.ä. die innerkirchliche Karriere leiten? Dann kommen wir doch wieder zur Grundfrage, der nach dem evt. Unterschied von M. zu Frau bezüglich der „Berufung“ (aus der Sache heraus). Und er schien mir ein bedingter zu sein, kein grundsätzlicher. Doch die Bedingungen und Bedingtheiten haben es in sich.

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