Gärten am Abend

Heute ist ein etwas schwermütiger Tag. Umso schöner, daß die Gärten ganz unbeeindruckt von meiner Befindlichkeit immerzu blühen und auch fruchten. Die Sommerpracht zeigt schon einen Anflug von Vergänglichkeit.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Gärten am Abend

  1. akinom schreibt:

    „Heute ist ein etwas schwermütiger Tag…“ Gestern waren es noch das Hörnchen und die Sperlinge, die Frau Sperlich in ihrem Kummer trösteten.
    Und heute „ein Tag voller Schwermut“? Ich erschrak. Ist Schwermut nicht schlimmer als menschlicher Kummer, Traurigkeit und Betrübnis? Ist es nicht krankhafte Zerrissenheit und Depression, die der Intention dieses Blogs total widerspricht? Ich googelte und fand eine Bestätigung im DUDEN: „Ein von innerer Leere gekennzeichneter lähmender Gemütszustand“. Wow! Dann stieß ich auf eine Leseprobe von Karin Grau : “ ‚Healing Power‘ – Ansätze zu einer Theologie der Heilung im Werk Paul Tillichs.“ Ist „LOGIC LANE“ ein verzweifelter Selbstheilungsversuch der depressiv innerlich zerrissenen Claudia Sperlich? Meine Beunruhigung steigerte sich immer mehr – viel ist von „Dämonischem“ die Rede – bis ich endlich von der anderen Seite der Medaille las: „Schwermut wird zum bloßen Reflex der Endlichkeit des Geschaffenen“. Schön dann auch das Zitat vom Mut als „Zwillingsschwester der Schwermut“,die die „Verselbständigung der Schwermut, ihr Abgleiten in die Verzweiflung verhindert“. Ja, nicht nur Hörnchen und Vögel sind Mutmacher des Herrn, auch Frau Sperlichs Garten, der eines „Anflugs von Vergänglichkeit“ zum Trotz immerzu „blüht und auch fruchtet“ … Eine wunderbare „Sprache“ der Schöpfung!

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Keine Sorge, depressiv bin ich nicht. Nur sehr traurig wegen sehr unguter Vorkommnisse in meinem Umfeld. Da muß ich durch.

      • akinom schreibt:

        ich auch… und dazu ein steifer Nacken. Gut, dass mir niemand mehr den Kopf verdrehen kann. Doch selber will ich es wieder können, schon um ohne Lebensgefahr
        Straßen überqueren zu können. Nehmen wir es gegenseitig „mutig“ ins Gebet! Outet man sich so in einem Blog?

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Warum nicht? Ist ja kein Geheimnis, daß Christen füreinander beten.

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