So nett bin ich auch wieder nicht

… jedenfalls nicht angesichts einer besonderen Art der Geschwister im Herrn.

Die Sprache des Teufels

Was Du mir aufträgst, Herr, kann ich nicht tragen.
Ich kann dies Pack, das sich Gemeinde nennt,
Den Tratschenklüngel, der zur Messe rennt,
Nicht lieben, und ich will nicht nach ihm fragen.

Die Herzen bleiben kalt. Die Zunge brennt
Vor Neid, Verleumdung, ungerechtem Klagen.
Das eigne Wort darf stechen, beißen, schlagen,
Wo immer man das Wort des Herrn verkennt.

Ein grauer Schwarm von frömmlerischen Nattern
Fühlt sich gekränkt und hört nicht auf zu kränken,
Und schmäht und lästert selbst in Kirchenbänken.

Herr Jesus, hab Erbarmen und komm wieder!
Sonst machen sie die Kirche gänzlich nieder.
Komm, Herr, und mach ein Ende ihrem Schnattern.

© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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Eine Antwort zu So nett bin ich auch wieder nicht

  1. Es gibt sie überall, diese verknöcherten, alten Schabracken, die einem den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, nicht „nur“ bei Kirchens. Und deshalb wünsch ich Dir die Kraft, diese „feinen Herrschaften“ links – oder rechts – egal, Hauptsache liegenzulassen. Abperlmodus an und dann können die Dir doch mal im Mondschein begegnen oder den Buckel runterrutschen. Jeder Mensch, den uns der Große Meister über den Weg schickt, ist uns Lehrer. Vielleicht ist genau das die Lektion, die diese mißgelaunten, „oewelnähmschen Fruugennslüüd“ Dir beipulen sollen. Vertrau auf Deine eigene Sendefrequenz mit dem Wissen, daß deren Sendefrequenz viel niedriger ist und mit der Deinen keinerlei Resonanz haben KANN! Mit dem Wissen schwingt bei Dir auch nichts mehr mit, was von ihnen ausgeht. Und – gaaaanz sicher – bei Deiner nächsten Begegnung mit ihnen brauchst Du ihnen nichteinmal mehr sagen, was sie Dich mal können…. In dem Sinne wünsch ich Dir nun eine gesegnete N8. Sei und bleib behütet, Du Liebe! GLGr. vom ollen, grauen Wolf aus dem Land am Meer.

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