Luthers Rosenkranz

Eine sensationelle Entdeckung machte ein katholischer Handwerker bei Arbeiten am Dachstuhl des evangelischen Pfarrzentrums in W. – ein wohl aus der Frühzeit der Reformation stammender Rosenkranz mit dem Bild des Reformators.

Der Ökumenische Rat der Kirchen berät zur Zeit, was man nun machen soll. „Auch das noch“, so ein Pastor, Mitglied des ÖRK, der ungenannt bleiben möchte.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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5 Antworten zu Luthers Rosenkranz

  1. akinom schreibt:

    Wirklich eine Sensation. Toll! Dass Luther ein großer Marienverehrer war, wusste ich. Unter der Überschrift „Kein Märchen aus 1001 Nacht“ hatte ich in den Reformator in meinem Weihnachtsbrief 2012 so zitiert: „Frohe Weihnachten!“ wünschen wir und möchten auch heute noch mit dem innigen Marienverehrer Martin Luther sprachgewaltig jubeln:

    „Sieh auf den Christus in der Wiege, an der Brust der Mutter und dazu Jungfrau! Was ist lieblicher als dieses Kind? Was feierlicher als die Mutter? Was süßer als dies junge Mädchen? Was schöner als die Jungfrau?… Zweifle nicht, wenn Du dies Kind, das da an der Brust des Mädchens spielt und strampelt, umfängst… flieh zu diesem Kind, das da an der Brust des schönsten und angenehmsten Mädchens ruht… Mich dünkt, es gibt fürs ganze Menschengeschlecht keinen kräftigeren Trost, als den, dass Christus in allem Mensch, Knäblein, Kind geworden ist, das am Busen dieses Mädchens mit den Brüsten seiner liebsten Mutter spielt.“ (Martin Luther; Weihnachtspredigt 1519). Kirchenflüchtlinge aller Konfessionen mögen sich seine Worte ins Herz schreiben und sich re-formieren lassen!

  2. theomix schreibt:

    News – News – News:
    „Luther, wer ist das?“ soll der griechisch-orthodoxe Patriarch von Konstantinopel gesagt haben. „Alles nur, weil der Vorsitzende norwegischer Lutheraner ist“, kam von der Church of England.

    Angeblich hat Margot Käßmann geäußert, dass dieser Rosenkranz belege, wie sich Luther schon als junger Mönch für Geschlechtergerechtigkeit eingesetzt habe.

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