Schlagwort-Archive: Martin Sperlich

Allerseelensehnsucht

Meinem Vater zu Allerseelen Wie ein Niegewesen kreist der blaue Ball Zeichen ungelesen stumm im leeren All Martin Sperlich Gesucht und nicht gefunden die Wahrheit im Menschenleben. Hat vielen vieles gegeben, ist ganz und gar mir verschwunden. Ich weiß nicht, … Weiterlesen

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Vivat Polonia!

Autodiebe, Pilzplünderer, schlampige Arbeiter, ungebildet… Die Reihe der noch heute, noch jetzt unter keineswegs Ungebildeten grassierenden Vorurteile gegen Polen läßt sich sicher noch fortsetzen. Nachdem ich in einer Diskussion derartige Vorurteile von explizit atheistischer Seite präsentiert bekam und sie von … Weiterlesen

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Hörnchen und Eberesche

Hörnchen findet gerade nichts auf dem Fensterbrett und buddelt also ein wenig im Balkonkasten. Im Hintergrund die Eberesche im Sonnenschein ist mir eine immerwährende Erinnerung an meinen Vater, dessen Lieblingsbaum sie war. Eine Eberesche stand auch im Garten meiner Eltern. … Weiterlesen

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Macht mir die Heimat nicht madig!

Damit meine ich ausdrücklich nicht Leute, die mit dem Begriff Heimat nichts verbinden können, weil sie der Ansicht sind, die Nazis hätten dies Wort erfunden. Sondern damit meine ich die Leute, die sich für große Patrioten halten. Ich liebe dies … Weiterlesen

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Zwölf Jahre danach

Am 26. Juni 2003 starb mein Vater Martin. Von ihm habe ich das Dichten gelernt. Seine vielen Gedichte habe ich nach seinem Tod in meinem nur ganz kurz bestehenden Sperlich Verlag Berlin herausgegeben. Für ihn habe ich zu seinen Lebzeiten … Weiterlesen

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Postume Gemeinschaftsarbeit

Nachdem ich gestern eine literarische Plauderei meines Facebook-Freundes Rainer Laabs über Hilaire Belloc verpaßt habe, sie aber erfreulicherweise als Video doch noch hören konnte, habe ich mir eine unvollendete Arbeit meines Vaters vorgenommen. Er hatte eines der höchst schrägen parodistisch-moralisierenden … Weiterlesen

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Ein Heiliger und ein Vater – aber kein Papst

Martin von Tours, der großzügige und friedfertige Heilige, dessen die Kirche heute gedenkt, starb vor 1617 Jahren. Ihm habe ich zwei Gedichte geschrieben – das eine ist ein Choral und wird in der Großgemeinde Maria unter dem Kreuz gesungen. St. … Weiterlesen

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Oregano und Eberesche

Die Kräuter auf meinem Balkon gedeihen gut – Oregano blüht jetzt und sieht niedlich aus, vom Duft ganz zu schweigen. Der Blick vom Balkon auf die Eberesche ist mal wieder prächtig. Und immer, wenn ihre Beeren sich röten, denke ich … Weiterlesen

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Muttertag

Wir haben den Muttertag nie begangen. Meine Eltern fanden diese Einrichtung kitschig, und wir fanden alle, Mutter ist die Mutter ja an 365 Tagen im Jahr, und etwas Schönes schenken, etwas Freundliches tun kann man immer. Heute aber erinnere ich … Weiterlesen

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Nadeltäschchen

Als meine Eltern jung waren, nähte meine Mutter für meinen Vater ein Nadeltäschchen. Mein Vater war beruflich öfter auf Reisen, und sie fand, er müsse etwas haben, falls ein Knopf ab- oder ein Hemd einreißt. Mein Vater hat sich über … Weiterlesen

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